Komm raus aus dem
Bad und sing mit uns!

Wunschprogramm steht – Schnupperchorproben im März

Beim diesjährigen Sängerbesen des MGV Ötisheim am 3. Februar hatten die Gäste Gelegenheit, sich aktiv an der Programmgestaltung des im November stattfindenden Jahreskonzertes der beiden Chöre des Vereines zu beteiligen. Auf den ausliegenden Wunschlisten konnte das Publikum seine Titelfavoriten sowohl für den jungen Chor Klangtastisch als auch für den Männerchor ankreuzen. Dabei stand jeweils eine Liste von zwanzig Titeln aus dem Repertoire der Chöre zur Auswahl, welche die Teilnehmer noch um eigene Musikwünsche erweitern konnten.

Insgesamt wurden über 300 Stimmzettel eingereicht. Diese wurden nun ausgewertet und die Chorleiter Gwendolyn Phear und Markus Sauter haben aus den Favoriten ein Programm für das „Wunschkonzert“ am 10. November 2018 in der Erlentalhalle erarbeitet. Ergeben hat sich aus den Rückmeldungen eine wirklich bunte Mischung, bei der für jeden etwas dabei ist. Beim Männerchor stehen beispielsweise Stücke wie „Es löscht das Meer die Sonne aus“, „Oh happy day“ oder „Wochenend‘ und Sonnenschein“ ganz oben in der Gunst des Publikums, bei Klangtastisch gehören „Hallelujah“, „Die Rose“ oder „Thank you for the music“ zu den meist genannten.

Die nun beginnende Probearbeit für das Wunschkonzert stellt einen idealen Zeitpunkt dar, um bei den beiden Chören einzusteigen und mitzusingen. Die Chormitglieder freuen sich über jedes neue Gesicht in der Probe. Vorkenntnisse oder Vorsingen sind nicht erforderlich. Auch ist eine sofortige Vereinsmitgliedschaft nicht Voraussetzung für das Mitsingen im Chor. Für weitere Auskünfte steht MGV-Vorstand Stefan Mast gerne als Ansprechpartner per Email oder telefonisch unter vorstand(at)mgv-oetisheim.de bzw. 07041/813886 zur Verfügung. Unter allen Teilnehmern der Wunschaktion hat der MGV Ötisheim übrigens 3 x 2 Eintrittskarten für das „Wunschkonzert“ im Herbst verlost. Die Gewinner wurden schriftlich benachrichtigt.

Die weitere Entwicklungsmöglichkeit der Chöre hängt ganz entscheidend vom Bestand an aktiven Sängerinnen und Sängern ab. Und hier machen die Verantwortlichen oft die Erfahrung, dass es zwar viele Freunde der Chorveranstaltungen gibt, aber nur wenige trauen sich aktiv bei den Chören mit zu machen und mit zu singen. Das ist sehr schade, denn der hohe Wert des Chorsingens ist nicht nur wegen seiner sozialen und gesellschaftlichen Bedeutung anerkannt. Auch die positive medizinische Auswirkung des Singens auf den Menschen ist unter Wissenschaftlern unstrittig, und das seit Jahrhunderten, wie folgendes Zitat belegt:

Wer singen und lachen kann, der erschreckt sein Unglück
Christoph Lehmann im 16ten Jahrhundert